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Hallo zusammen,

nachdem ich heute auf einen sehr interessanten Artikel bei Telepolis gelesen habe, muss ich mich doch wiedermal politisch äußern.
Die Aktion “Sanktionen wegbloggen” beschäftigt sich mit der Problematik der ungerechten Sanktionspraktik der ArGe. Kurz zusammengfasst geht es um folgende Problematik:

Allein 2008 waren 789.000 Bürger von Sanktionsmaßnahmen im Rahmen von „Hartz IV“ betroffen, sprich: es wurde ihnen die sogenannte „Leistung“ gekürzt. Diese Leistung entspricht aber eh schon nur dem Existenzminimum – alles, was darunter liegt, liefert die Betroffenen Hunger und Existenznot aus.

Da ich selbst schon Opfer dieser Behördenwillkür wurde und mir trotz Einspruch und Eilantrag gegen die Entscheidung der ArGE die Unterstützung für 3 Monate gestrichen wurde, in denen ich nur durch die Unterstützung von Familie und Freunden meine Wohnung erhalten und mich überhaupt ernähren konnte, bin ich gerne dabei und unterstütze diese Aktion gerne.

Es geht hier nicht darum, den Mißbrauch von Hartz IV zu unterstützen, sondern darum, dass ein Mensch nicht vom Staat einfach zum verhungern oder dahinvegetieren liegengelassen wird. Der Verlust der Sozialleistung für einen Menschen, der ja bereits unter dem Existenzminimum lebt, beudetet nicht nur kein Geld um Wohnung und Essen zu bezahlen, es beudetet gleichzeitig den Wegfall der Krankenversicherung. Was das bdeutet, kann sich jeder glaube ich vorstellen, der schonmal eine Arztrechnung aus eigener Tasche bezahlen musste.

Die Online-Petition hat momentan leider erst knapp 4800 Unterzeichner (Stand: 8. Oktober), es muss also noch einiges passieren, damit uns unser “Sozialstaat” erhört.

Also gebt euch einen Ruck und unterstützt diese Aktion, die Betroffenen werden es euch danken.

Sanktionen wegblogen - Blogger gegen HartzIV Sanktionen

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